Der 1. Mai 2026 in Augsburg aus antiautoritärer Sicht
— KÄMPFERISCHE DEMO — STARKE ROTE UND SCHWARZE BLÖCKE — NOCHMAL GESTIEGENE TEILNEHMENDEN ZAHLEN — WUNDERBARES LIBERTÄRES 1. MAI FEST —

Ein weiterer 1. Mai ist ins Land und wir sind wieder gemeinsam durch die Stadt gezogen!
12:30 Königsplatz 1. Mai Augsburg – So langsam füllt sich der Platz neben der DGB-Kundgebung. Aus allen Richtungen strömen Stück für Stück Antifaschist*innen zusammen und finden sich in einem der beiden Blöcke der diesjährigen revolutionären 1. Mai Demo der Stadt ein. Es formiert sich der kommunistisch geprägte „revolutionäre“ und dahinter unser „antiautoritäre“ Block, zu dem viele Orgas gemeinsam aufgerufen haben.



Wir freuen uns sehr, dass unser Block dieses Jahr nochmal mehr Anklang fand, von Jahr zu Jahr wächst und so viele unterschiedliche Menschen vereint.
Nach ein paar Auftaktsreden zog sich dann eine ausdrucksstarke und laute rot-schwarze Masse durch die Stadt. Diese war mit gezählten 700 Antifaschist*innen nochmal etwas größer als die vergangenen Jahre. Gemeinsam machten wir klar gegen was wir kämpfen und für was wir leben!
Die kurze Anfangsansprache des antiautoritären Block brachte das gut auf den Punkt:
„Hallo liebe Freund*innen,
Schön, dass ihr euch heute mit uns in den Anti-Autoritären Block einreiht! Lasst uns heute ein weiteres Mal unsere Kämpfe verbinden! Zeigt Augsburg heute lautstark was wir von Kapitalismus, Abbau von Sozialleistungen, Die Welt der Reichen und ihrer Kriegstreiberei halten! Lasst uns gemeinsam endlich wieder nach oben treten!
Lasst uns aber auch zeigen von was wir träumen: Von einer befreiten Gesellschaft. Von einem miteinander statt gegeneinander. Von Solidarität und dem schönen Leben für Alle!
Alle Zusammen heute! Das ist heute unser Tag!“









Und diesen zelebrierten wir im Anschluss an die Demo auf einem noch größeren libertären 1. Mai Fest als letztes Jahr: Viele hundert Menschen konnten dort in den Austausch gehen, den Tag ausklingen lassen sich an insgesamt 20 Stände auf der Kundgebung auf der Straße informieren, an 3 Workshops teilnehmen und 6 tolle Musik-Acts im Grandhotel – Biergarten und – Keller lauschen….





Insgesamt lässt sich ein durchaus sehr positives Fazit über den Tag ziehen:
Die aktive linke Bewegung in der Stadt und Region wird stetig stärker und sie wächst immer weiter zusammen. So schön zu sehen wie viele unterschiedliche Orgas aus der Stadt, aber auch darüber hinaus an diesem Tag zusammen kommen und gemeinsam kämpfen!
Und dies wird leider auch immer wichtiger! Die Zeiten werden düsterer… der Widerstand muss leben!
„Nicht auf diesen Staat vertrauen – Gegenmacht von unten bauen!“
